
Wer zu Lebzeiten vorsorgt, entlastet seine Familie im Ernstfall nicht nur emotional, sondern auch organisatorisch und finanziell.
„Den letzten Weg in guten Händen wissen – und den Angehörigen Sicherheit schenken,“ so bringt Holger Booch, Geschäftsführer des Bestattungsinstituts Rose das sensible Thema auf den Punkt. Der erfahrene Bestatter weiß um die Berührungsängste, wenn es um das Nachdenken über die eigene Bestattung geht.
„Wenn wir in Beratungsgesprächen aufklären, wird jedoch sehr schnell die Erleichterung spürbar, sich endlich darum gekümmert zu haben“. Gerade in der Urlaubszeit passieren viele schreckliche Todesfälle beim Baden oder mit dem Motorrad. Der Schock ist dann groß und plötzlich kommt eine Problematik zum Vorschein, mit der man sich nie befasst hat.
Bereits im Gründungsjahr 2012 hat das Bestattungsinstitut Rose Info-Vorträge mit einem Rechtsanwalt aus der Region zu den Themen Testament, Vollmacht und Bestattungsvorsorge angeboten, was sehr gut angenommen wurde. „Wichtig ist uns nach wie vor die Botschaft, dass es um den eigenen Willen der betreffenden Person geht. Wenn man diesen regeln möchte, muss man sich rechtzeitig darum kümmern“, richtet Holger Booch einen Appell an Interessierte.
Zu Lebzeiten vorsorgen
Besonders ältere Menschen beschäftigen sich intensiv mit dem eigenen Ableben und den dann anfallenden Kosten einer Bestattung. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 78 Prozent der Befragten über 60 Jahre bereits konkrete Überlegungen dazu angestellt haben. Doch auch in den jüngeren Generationen gibt es große Potentiale im Bereich Bestattungsvorsorge. Befragt wurden 1.021 Personen ab 18 Jahren im Rahmen einer Verbraucherumfrage der Forsa, beauftragt durch den Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Wer zu Lebzeiten vorsorgt, entlastet seine Familie im Ernstfall nicht nur emotional, sondern auch organisatorisch und finanziell. Eine Bestattungsvorsorge mit Treuhandvertrag bietet zudem die Gewissheit, dass persönliche Wünsche respektiert und die Bestattungskosten zuverlässig gedeckt sind. Das Geld ist sogar vor dem Zugriff Dritter geschützt, z. B. bei späteren ungedeckten Pflegkosten oder Privatinsolvenzen.
„Besser vorher an nachher denken“
„Niemand beschäftigt sich gerne mit dem Gedanken an den eigenen Tod. Zu sehr lebt man im Hier und Jetzt. Und dennoch liegt es in der Bestimmung des Menschen geboren zu werden – zu leben und auch – zu sterben“, sagt Nina Böse, die als erfahrene Bestatterin in den letzten 20 Jahren viele Gespräche mit Kundinnen und Kunden geführt hat und um diese Scheu vor der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod weiß.
Wenn jedoch dieser Schicksalsschlag Angehörige unvorbereitet trifft, so kommt zu Trauer und Schmerz, oftmals noch finanzielle Sorgen hinzu. Denn seit dem Wegfall des Sterbegeldes im Jahr 2004 ist es durchaus sinnvoll Vorsorge für die eigene Bestattung zu treffen.
Bestattungspflicht und Kosten
Die Bestattungspflicht in Deutschland, verbunden mit den entstehenden Kosten einer würdevollen Bestattung liegen meistens bei mehreren Tausend Euro (steigende kommunale Gebühren nicht zu vergessen), je nach individuellen Wünschen und Bestattungsart. Daher gilt unser Rat “Besser vorher, an nachher denken!”
„Mit dem Treuhandvorsorgevertrag sichert man die Vorsorgebestattung rechtlich und finanziell ab. Die eingezahlten Gelder werden treuhänderisch verwaltet, ausschließlich zweckgebunden verwendet und im Todesfall direkt an das beauftragte Bestattungsunternehmen ausgezahlt. So bleiben eigene Wünsche gewahrt – und die Angehörigen entlastet“, ergänzt Rose-Geschäftsführerin Nina Böse.